WIR TRAINIEREN AUCH IHR PFERD

ausbilden - anreiten - korrigieren

Unsere Spezialgebiete sind:




 

Jungpferdeausbildung

  • Respektvolle Vertrauensbildung in der Freiarbeit, Roundpentraining
  • Bodenarbeit
  • Dualaktivierung  und Equikinetik  
    (Andrea Eschbach ist zertifizierte Trainerin von Michael Geitner)
  • Gymnastizierung
  • Seilarbeit (Leadrope-Training)
  • Doppellonge
  • Scheutraining
  • feines Reiten, gebisslos Reiten, Halsringreiten, Geländereiten
  • Leichtigkeit und Kontrolle in allen Gangarten
  • Aufmerksamkeit des Pferdes dem Menschen gegenüber
  • Anreiten / Einreiten

  • Junge Pferde brauchen für ihre Ausbildung vor allem eines – viel Zeit. Nur so können sie stressfrei und an den individuellen Leistungsstand angepasst in ihre Rolle als Reitpferd wachsen und langfristig körperlich und seelisch gesund bleiben.

    Dabei gehen wir gemäß dem klassischen Grundsatz immer vom Leichten zum Schweren vor und das in kleinen Lernschritten. Selbstverständlich sprechen wir jeden Schritt mit dem Pferdebesitzer ab, der gerne eingeladen ist, die Entwicklung seines Pferds aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Was wir nicht garantieren: fertige Resultate zu einem bestimmten Zeitpunkt. Denn das Lerntempo gibt das Pferd vor. In der Regel dauert die Grundausbildung eines Pferds am Boden aber zwischen vier und sechs Monate.

    Diese Grundschule für Jungpferde startet häufig im Alter von zwei Jahren. Dabei bauen wir spielerisch Ausbildungsschritte in den normalen Pferdealltag ein. Nachdem das Pferd bei uns angekommen ist, beginnen wir in der Eingewöhnungsphase mit ersten Übungen: Gewöhnung ans Auf- und Abhalftern, das Führen kurzer Strecken, Hufe aufheben, Berührung durch Menschen und mit Putzzeug. Ist das Pferd mit seinem Umfeld vertraut, beginnen wir mit kurzen Trainingseinheiten, anfangs umfassen diese nur wenige Minuten. Wir setzen dabei auf Freiarbeit im Round Pen, um die Aufmerksamkeit des Pferds zu trainieren und eine kommunikative Bindung zum Menschen aufzubauen. Dieses Beziehungstraining legt die Grundlage für alles Weitere. Ebenso zentral ist die Festigung der Führarbeit und des Positionstrainings. Dabei arbeiten wir zunächst sehr nah am Pferd und vergrößern dann den Abstand. Im nächsten Schritt vertiefen wir das Führtraining und machen das Pferd mit den vier Führpositionen vertraut.

    Um die Konzentration und Körperkoordination zu verbessern, arbeiten wir viel mit Hütchen, Matten und Ähnlichem. Kleine Hindernisse im Training fördern Achtsamkeit und Balance. Nach Möglichkeit macht das Pferd kleine Spaziergänge in Begleitung von erfahrenen älteren Pferden. Dualaktivierung und Equikinetic sorgen für schonenden Muskelaufbau und eine ausgeglichene psychische Entwicklung. Wir erweitern das Führtraining an Knotenhalfter und Leitseil mit komplexeren Bewegungsabläufen. Auch der Arbeit an der Hand, die Gewöhnung an Kappzaum zur weiterführenden Gymnastizierung ist sehr hilfreich. Zufriedene, gelassene und vertrauensvolle Pferde erlernen leicht Stellung, Biegung und Seitengänge – und damit bereits am Boden wichtige Voraussetzungen, um später das Reitergewicht zu tragen.

    Die Gelassenheit fördern wir auf weiteren Spaziergängen, in Begleitung oder auch schon allein. Hinzu kommen Scheutraining und das Bewältigen verschiedener Hindernisse. Lässt sich das Pferd leicht und vertrauensvoll führen, können wir es bereits als Handpferd mit einem vertrauten und sicheren Gefährten ins Gelände mitnehmen. Am Ende der Grundschule steht der nächste Schritt: der erste Kontakt mit Satteldecke, Gut, Reitpad oder einem leichten Sattel. Weiterführende Techniken mit Longe und Doppellonge bereiten das Pferd aufs Anreiten vor.

     

    Reha-Pferde

    Möchtest Du Dein Pferd schonend wieder aufbauen, nach Krankheit, Verletzung oder Trainingspause?
    Wir helfen Dir gerne dabei!

    Pferde in der Rehabilitationsphase kann man wunderbar über sinnvolle Bodenarbeit auftrainieren. Für ein Lauftier ist es immer problematisch längere Zeit in seiner Bewegung eingeschränkt zu sein. Umso früher wir den Pferden es ermöglichen –auch in einem ganz kleinen Rahmen – wieder ein Gefühl für normale Bewegungen und Körperabläufe zu bekommen, umso schneller werden sie sich erholen.
     

    Muskelschutz
    Den Körper über einen aktiven Muskelschutz zu stabilisieren und wieder belastbar zu machen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Rehabilitation. Genauso wichtig ist es aber auch, eine klare Struktur im Training zu zeigen, die für das Pferd auch psychisch nachvollziehbar ist. Überschaubar sind kurze intensive Trainingseinheiten, in denen das Pferd lernt, sich im Wechsel auf Arbeit und auf Regeneration einzustellen. Es lernt, wie es seine körperlichen Ressourcen verteilen muss. Erlebt das Pferd dabei, dass sein Körper zunehmend stabiler wird, der Energieaufwand immer weniger und sich der Boden sicherer anfühlt, wird es auch freudiger und motivierter mitarbeiten.

    Wie geht denn das?!
    Bei Verletzungen oder Beeinträchtigungen des Körpers wird immer auch die Tiefensensibilität in Mitleidenschaft gezogen. Das bedeutet bei allen Säugetieren (und dazu gehört auch der Mensch!) dass der Körper „vergisst“ wie sonst automatisch ablaufende Bewegungsmuster funktionieren. Durch verschiedene Techniken aus der Physiotherapie und Trainingslehre erlebt der Körper wieder was „normal“ ist. Wir arbeiten erfolgreich mit der Dual-Aktivierung, Equikinetic und Elementen aus der Tellington-Methode. Die gymnastizierende Arbeit an der Hand hilft dem Pferd sich möglichst schnell schonend selber zu tragen und ein Gefühl für seine vier Beine zu bekommen. Je nach Symptomatik kann die Belastung auch langsam bis zum Reiten gesteigert werden.